Viele Vereine sind heute auf der Suche nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten. Die klassischen Töpfe aus denen sich Vereine bislang refinanziert haben (z.B. öffentliche Zuschüsse oder Sponsoring der örtlichen Wirtschaft) sind praktisch leer. So sind Vereine darauf angewiesen mittels pfiffigen Ideen Spenden zu sammeln, oder wie es so schön Neudeutsch heißt Fundraising zu betreiben.
Eine solche pfiffige Idee, wie man mit vertretbarem Aufwand zur Spenden kommt ist ein Entenrennen. Ja, Sie haben richtig gelesen: ein Entenrennen. Nun werden bei einem Entenrennen keine lebendigen Enten gestartet, sondern kleine gelbe Gummientchen, wie man sie aus der heimischen Badewanne kennt. Diese Gummientchen werden vorher einfach von den Vereinsmitgliedern mittels wasserunlöslichem Filzschreiber oder kleiner Aufkleber durchnummeriert.
So vorbereitet werden die Gummientchen nun an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt gegen eine Spende verkauft. Alle Entenkäufer erhalten auch noch ein Lospapier mit ihrer Enten-Nummer. Das ist wichtig, denn am Tag des Entenrennen werden alle Enten wieder eingesammelt, um dann gemeinsam gestartet zu werden.
Gestartet heißt schlicht und einfach, man kippt sie von einer Brücke in den örtlichen Fluss oder Bach. So schwimmen sie dann dem Ziel entgegen, wo dann die Siegerenten rausgefischt werden und anhand der Nummer der Besitzer festgestellt wird. Der Besitzer hat nämlich einen Sachpreis gewonnen. Im Grunde genommen ist ein Entenrennen nichts anderes als eine Lotterie-Verlosung für einen guten Zweck – nur halt etwas spektakulärer.
Das Ganze ist so spektakulär, dass viele Entenrennen wahre Publikumsmagneten in den veranstaltenden Städten sind. Dieses Fundraising-Event zieht vieler Orts Hunderte oder gar Tausende von Zuschauern in ihren Bann.
Kategorie: Finanzierung


